MAYRHOFER
THOMAS


THEATER Projekte:


Ich versuchen neue Wege in der Theaterarbeit zu gehen und alle Anwesenden als Person in das Spiel einzubringen.
Um diesen außergewöhnlichen Kontakt miteinander zu ermöglichen, ist ein großer Teil meiner Theaterstücke frei improvisiert (Dialoge, Bewegungen, Musik). Die Probenarbeit findet an den konkreten Rollen statt, in die sich der Akteur während des Spiels autentisch verwandelt.
Sponates Theater, Regie, Schauspiel, Theatertraining, Thomas Mayrhofer
Im archaischen Stück >Portrait eines Planeten< habe ich mit Körperbemahlung, rituellen Bewegungen und Masken gearbeitet (1997). Die Masken sind gleichzeitig aktueller Spiegel unserer individuellen Persönlichkeit und archtypische Symbole einer gemeinsamen kulturellen Vergangenheit.

Ich spiele gerne in authentischen Räumen, d.h. ohne Dekoration und verwenden Naturmaterialien und Körperbemalung als Stilmittel. Ich arbeite inspiriert durch Regiekonzepte von Keith Johnstone, einem der Begründer des Theatersports, Georg Tabori, Peter Brook und andere.

Wichtig ist der konkrete Körper und dessen Bühnenpräsens. Es geht um einen Menschen, der sich an einem konkreten Ort in genau diesem Augenblick bewegt. Wir alle können ihn dabei beobachten, werden berührt.

So wie jeder der Schauspieler/innen eine bestimmte Situation einzigartig erlebt, beobachtet jede/r Zuschauer diese Situation einzigartig: Eine bestimmte Geste, einen Gesichtsausdruck, einen Laut.

Genau diese Einzigartigkeit der Wahrnehmung verbindet Spieler und Zuschauer in einem Zustand gegenseitiger Aufmerksamkeit, die den Zauber der unwiederbringlichen Vergänglichkeit des Augenblicks enhält.